Wie dekliniert man Computergrafik?

Im Deutschen dekliniert man Computergrafik so:

Die Deklination von Computergrafik im Singular

Deklinationstabelle von Computergrafik für alle vier Kasus im Deutschen (Singular)
Nominativ Singular die Computergrafik
Genitiv Singular der Computergrafik
Dativ Singular der Computergrafik
Akkusativ Singular die Computergrafik

Die Deklination von Computergrafiken im Plural

Deklinationstabelle von Computergrafik für alle vier Kasus im Deutschen (Plural)
Nominativ Plural die Computergrafiken
Genitiv Plural der Computergrafiken
Dativ Plural den Computergrafiken
Akkusativ Plural die Computergrafiken

Informationen zu Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ

Es ist nicht genug, richtig deklinieren zu können. Du musst natürlich auch wissen, wann du welchen Kasus in einem Satz benutzen musst. Hier findest du deswegen einige Informationen zu den vier Fälle im Deutschen:

Die Computergrafik: Wie funktioniert der Nominativ?

Der Nominativ funktioniert ganz einfach: Immer wenn du ein Wort im Nominativ brauchst – also immer wenn das Wort das Subjekt des Satzes ist –, benutzt du einfach die Grundform, also z. B. Computergrafik. Zumindest gilt das für alle Wörter im Singular. Sprichst du über mehrere Personen oder Dinge, benötigst du den Nominativ Plural (die Computergrafik -> die Computergrafiken). Dieser wird manchmal unregelmäßig gebildet. Am besten du lernst in also zum Wort dazu. Nach dem Subjekt eines Satzes fragst du mit „wer oder was”. Wichtig ist auch: Nicht immer steht das Subjekt am Satzanfang. Hier einige Beispiele:

1. Subjekt am Satzanfang: Die Computergrafik ist oft ...
2. Frage: Was heißt „die Computergrafik”? – „Die Computergrafik” heißt ...
3. Subjekt in der Satzmitte: Für die Computergrafik hat sich Herr Schmidt schon immer interessiert.


Der Computergrafik, der Computergrafiken: Wann benutzt du den Genitiv?

Mit dem Genitiv haben auch Deutsche öfter Probleme. Das Gute ist: Im gesprochenen Deutsch braucht man ihn gar nicht so oft. In vielen Situationen kann man nämlich auch einfach von der Computergrafik statt der Computergrafik sagen, um zu zeigen: etwas gehört zu der Computergrafik. Das ist nämlich die Funktion des Genitivs:
Er zeigt, wozu etwas gehört oder wer der Besitzer von einem Ding ist. Das Fragewort ist wessen. Also:

Wessen ... ist das?
Das ist ... der Computergrafik

Den Genitiv braucht man auch für manche Präpositionen. Nach diesen benutzt du Computergrafik immer im Genitiv. Diese Präpositionen sind zum Beispiel: angesichts der Computergrafik, statt der Computergrafik oder wegen der Computergrafik.
Wenn Deutsche sprechen wirst du diese Formen nicht so oft hören (dann verwenden Deutsche sie übrigens auch manchmal falsch mit Dativ). Die Präpositionen mit Genitiv sind für die Schriftsprache wichtiger als für die gesprochene Sprache.
 
Bestimmte Verben brauchen danach einen speziellen Fall für das Objekt. Verben, die ein Genitivobjekt brauchen, gibt es im Deutschen – sie sind aber selten. Benutzt werden sie manchmal in geschriebenen Texten. In der Alltagsgesprächen sind diese Verben aber nur selten zu hören. Deshalb machen auch Deutsche häufiger Fehler bei Genitivobjekten (meistens benutzen sie dann den Dativ). Hier sind ein paar Beispiele für Verben mit Genitivobjekt: sich … bedienen (= benutzen), … gedenken (= denken an), jemanden … verdächtigen (= vermuten, dass jemand etwas Schlimmes getan hat).

Der Computergrafik, den Computergrafiken: Die Funktion des Dativs

Mit dem Dativ – also: der Computergrafik –, zeigst du, was das Ziel oder wer der Adressat/Empfänger von einer Handlung ist. Danach fragst du mit den Fragewörtern wem oder was. Nach diesen Verben benutzt du im Deutschen ein indirektes Dativobjekt: schreiben, bringen, anbieten, erklären, empfehlen, schenken, leihen, wünschen, schicken, geben, zeigen …
 
Bei bestimmten Präpositionen musst du immer den Dativ verwenden, z. B. von der Computergrafik, mit den Computergrafiken, bei der Computergrafik.

Die Computergrafik, die Computergrafiken: Erklärungen zum Akkusativ

Der Akkusativ – die Computergrafik – ist die Form für das direkte Objekt, also den Gegenstand des Tuns. Man fragt nach Objekten im Akkusativ mit den Fragewörtern wen oder was.

Wen oder was ignoriere ich?
Ich ignoriere die Computergrafik.

Man benutzt den Akkusativ außerdem nach einigen Präpositionen:

Ich interessiere mich für die Computergrafik.
Ich denke über die Computergrafik nach.

Andere Präpositionen, die den Akkusativ brauchen, sind: gegen, ohne, durch.
Mehr Informationen zur Deklination und vielen weiteren Themen der deutschen Grammatik findest du in der App der DEUTSCH PERFEKT TRAINER.