Wie dekliniert man Römerbrief?

Lerne hier, wie man das Nomen Römerbrief dekliniert! In der Tabelle stehen die Formen für alle vier Kasus im Deutschen.

Die Deklination von Römerbrief

Deklinationstabelle von Römerbrief für alle vier Kasus im Deutschen (Singular)
Nominativ Singular der Römerbrief
Genitiv Singular des Römerbriefes
Dativ Singular dem Römerbrief
Akkusativ Singular den Römerbrief

Wann benutzt man welchen Kasus?

Nun kennst du den Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ von Römerbrief. Aber wann brauchst du eigentlich welchen dieser Kasus? Hier findest du eine kurze Grammatikerklärung – natürlich nicht mit allen Details! – über die deutschen Kasus.

Der Römerbrief: Wann ist der Nominativ richtig?

Der Nominativ ist nur für wenige Lerner problematisch. Er ist die Grundform des Wortes – du musst dabei also gar nichts deklinieren. Römerbrief benutzt du im Nominativ, wenn das Wort das Subjekt im Satz ist. Dann fragt man danach mit den Fragewörtern wer oder was (Frage Nominativ). Meistens ist das Subjekt das erste Wort des Satzes, aber nicht immer: Es kann auch mitten im Satz stehen. Dies ist zm Beispiel bei einer Frage so:

Beispielsatz 1 (Subjekt am Satzanfang): Der Römerbrief ist oft ...
Beispielsatz 2 (Frage): Was heißt „der Römerbrief” im Deutschen? (Antwort): „Der Römerbrief” heißt ...
Beispielsatz 3 (Subjekt in der Mitte des Satzes): Für den Römerbrief hat sich Frau Müller schon immer interessiert.


Des Römerbriefes: Wie funktioniert der Genitiv?

Der Genitiv macht häufig die meisten Probleme – übrigens nicht nur Deutschlernern, sondern auch deutschen Muttersprachlern. Da ist es gut, dass man diesen Kasus im gesprochenen Deutsch nur selten braucht. Denn es funktioniert in vielen Fällen auch sehr gut ohne ihn: Oft kann man nämlich von dem Römerbrief statt des Römerbriefes sagen. Auch das bedeutet: etwas gehört zu dem Römerbrief.
Denn der Genitiv wird benutzt, um zu zeigen, wer der Besitzer von einer Sache ist oder wozu sie gehört. Das Fragewort ist wessen. Es heißt also zum Beispiel:

Wessen ... ist das?
Das ist ... des Römerbriefes

Außerdem gibt es im Deutschen einige Präpositionen, nach denen man Römerbrief im Genitiv benutzt, zum Beispiel angesichts des Römerbriefes, statt des Römerbriefes oder wegen des Römerbriefes. Man benutzt diese Präpositionen eher im geschriebenen Deutsch als im gesprochenen Deutsch.
 
Auch Verben mit Genitiv, wie z. B. sich … bedienen (= benutzen), … bedürfen (= brauchen), sich … bemächtigen (= in seinen Besitz bringen) findet man besonders in geschriebenen Texten und nur selten im gesprochenen Deutsch.

Dem Römerbrief: Was ist die Funktion des Dativs?

Mit einem Wort im Dativ – also: dem Römerbrief –, signalisiert du, was das Ziel oder wer der Adressat/Empfänger von einer Handlung ist. Nach Wörtern im Dativ kannst du mit den Fragewörtern wem oder was fragen. Den Dativ benutzt man zum Beispiel mit diesen Verben: bringen, leihen, anbieten, erklären, empfehlen, geben, schreiben, wünschen, zeigen, schicken, schenken …
 
Den Dativ verwendest du auch bei einigen Präpositionen, wie beispielsweise: von dem Römerbrief, mit dem Römerbrief, bei dem Römerbrief.

Den Römerbrief: Erklärungen zum Akkusativ

Der Akkusativ – den Römerbrief – ist die Form für das direkte Objekt, also den Gegenstand des Tuns. Man fragt nach Objekten im Akkusativ mit den Fragewörtern wen oder was.

Wen oder was ignoriere ich?
Ich ignoriere den Römerbrief.

Bestimmte Präpositionen brauchen immer einen Akkusativ. Zum Beispiel:

Ich interessiere mich für den Römerbrief.
Ich denke über den Römerbrief nach.

Das sind natürlich nicht alle Präpositionen mit Akkusativ. Ein paar andere sind: durch, gegen, ohne.
Mehr Informationen zur Deklination und vielen weiteren Themen der deutschen Grammatik findest du in der App der DEUTSCH PERFEKT TRAINER.